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Wasserfilter aus Edelstahl!
Was allgemein als Edelstahl, rostfreier Stahl oder als „nichtrostender“ Stahl“ bezeichnet wird, kann auf eine fast 100-jährige Geschichte zurückblicken. Eine Patentanmeldung für Stähle mit „hoher Widerstandskraft gegen Korrosion“ im Jahre 1912 gab den Startschuss. Daraus hat sich im Laufe der Jahre eine Werkstoffgruppe von über 120 verschiedenen Edelstahlsorten entwickelt.
Die Vorteile für den Trinkwasserbereich sind:
Warum ist Edelstahl so widerstandsfähig?
Alle Edelstähle haben eine Stahllegierung mit mindestens 12%-igem Chrom-Anteil. Durch den Kontakt mit dem Sauerstoff aus den Kontaktmedien (z. B. Wasser und Luft etc.) bildet sich auf der Edelstahloberfläche eine dünne, nur wenige Atomlagen dicke transparente Schicht aus Chromoxid (Passivierung). Diese Schutzschicht schützt den darunter liegenden Stahl vor chemischen Einflüssen. Bei Beschädigung der Edelstahloberfläche bildet sich diese so genannte Passivschicht unter dem Einfluss von Sauerstoffselbstständig neu. Es gibt also den Effekt einer „Selbstheilung“. Edelstahl hat also einen eingebauten „Selbstreparaturmechanismus“. Diese Eigenschaft ist dem Wasser sehr ähnlich.
Die Oberflächen lassen sich selbst nach Jahren immer wieder hygienisch reinigen – in extremen Fällen kann man die Oberfläche (speziell innen im Filtergehäuse) neu schleifen bzw. polieren lassen. Die Glattheit der Edelstahloberfläche hilft Ablagerungen und die Biofilmbildung zu verhindern bzw. zu verringern. Im Gegensatz zum Edelstahl werden bestimmte Kunststoffoberflächen vom Biofilm teilweise zerstört und in einigen Fällen regelrecht „aufgefressen“.